1.Mannschaft FC Langenthal - FC Zürich-Affoltern
Montag, den 26. Oktober 2009 um 06:09 Uhr

FC Langenthal - FC Zürich-Affoltern 7:1

 

Obwohl Langenthal bereits in der ersten Halbzeit eine Klasse besser spielte, lag es zur Pause gegen Zürich-Affoltern in Rückstand. Nach dem Ausgleich spielte sich der FCL in einen Torrausch und setzte sich schliesslich souverän mit 7:1 durch.

 

Mit einer Ausnahme suchte man Zürich-Affoltern in den ersten 35 Minuten vergebens in Langenthals Strafraum. Doch diese eine Szene sollte nicht ohne Wirkung bleiben. Lindemann knallte das Leder in der 6. Minute zur 1:0-Führung für die Gäste in die Maschen. Ansonsten dominierte Langenthal die Partie nach Belieben. Die Heimelf glänzte mit einer vorzüglichen Ballsicherheit, variierte geschickt zwischen Flügel- und Kurzpassspiel und erarbeitete sich Torchancen in Hülle und Fülle. Mit der Chancenauswertung haperte es indes gewaltig, zweimal Gemperle und einmal Binaku liessen Gelegenheiten erster Güte aus. Diese mangelnde Effizienz schien den Gästen vorerst etwas Auftrieb zu verleihen. Die letzten zehn Minuten vor der Pause vermochten sie sich ein wenig aus der Unklammerung zu lösen, zu gefährlichen Abschlussmöglichkeiten kamen sie aber nicht. Kraftvoll aus der Kabine Es dauerte bis zur 48. Minute, ehe Langenthal durch Gemperle, der eine Freistossflanke von Hügli unhaltbar zum 1:1 einköpfte, zum ersten Mal jubeln konnte. Fortan überschlugen sich die Ereignisse stets auf derselben Seite. Nach 50. Minuten bekundete erneut Gemperle bei einem Lattenknaller Pech, ehe ihm nach exzellenter Vorarbeit Oezdemirs das erlösende 2:1 gelang. Im Anschluss war der Bann gebrochen. Die Zürcher fielen vollständig auseinander. Hügli machte bis zur 60. Minute sämtliche übrig gebliebenen Hoffnungen der Besucher zunichte. Erst schob er alleinstehend vor Torhüter Müller kaltblütig ein, ehe er einen Elfmeter in gewohnt souveräner Manier versenkte. In der Folge demonstrierte der FCL eindrücklich, was Spielkultur bedeutet. Als ob es auf dem tiefen Terrain die einfachste Sache der Welt wäre, liessen die Berner den Ball teilweise über etliche Stationen in den eigenen Reihen zirkulieren. Auch der Torreigen war noch lange nicht abgeschlossen. Pallas erhöhte in der 63. Minute mit einem Heber auf 5:1, Gemperle krönte seine hevorragende Leistung mit dem dritten persönlichen Treffer zum 6:1 und auch Binaku konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen lassen. Trainer Willy Neuenschwander sprach zwar von einem biederen Kontrahenten, freute sich aber trotzdem über den 7:1-Kantersieg: «Wir setzten den Gegner während 90 Minuten ständig unter Druck und haben ihn zu vielen Fehlern gezwungen. Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis wir diese ausnutzen konnten.»

 

Langenthal - Zürich-Affoltern 7:1 (0:1)
Rankmatte. – 200 Zuschauer. – SR Jankovic. –

Tore: 6. Lindemann 0:1. 48. Gemperle 1:1. 53. Gemperle 2:1. 55. Hügli 3:1. 60. Hügli (Penalty) 4:1. 63. Pallas 5:1. 80. Gemperle 6:1. 86. Binaku 7:1. Langenthal: Wolownik; Lanz, Oppong, Vifian, Röthlisberger; Lipoveci; Pallas (84. Heiniger), Binaku; Oezdemir (72. Arisoy), Hügli (78. Bajrami), Gemperle.

 

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