FC Langenthal

Sehr selbstkritisch und äusserst realistisch zeigte sich Trainer Willy Neuenschwander vor dem schweren Auswärtsmatch am kommenden Sonntagnachmittag um 15 Uhr auswärts in der «Tissot-Arena» gegen Aufsteiger Biel. Dass die Oberaargauer aber auf gutem Weg sind, das angestrebte Saisonziel zu schaffen, ist vor allem dem sehr gut verlaufenen Trainingslager in Spanien geschuldet.

«Aktuell fällt es mir schwer, einen Beurteilung über die Qualität meines Teams zu machen!» Weshalb eigentlich? Der langjährige Trainerfuchs und profunder Szenekenner meinte weiter: «Mit steht zur Zeit nur ein kleiner, zwar kompetitiver, Kader zur Verfügung. Dies zeigt sich besonders durch die zahlreichen Ausfälle. U.a. kann ich nicht auf die Dienste der folgenden Spieler zurückgreifen: Neuzuzug Alix Bahlouli, welcher sich am letzten Samstag im Testmatch gegen den Nachwuchs der Berner Young Boys das Nasenbein brach. Weiter sind Christian Pfister, Teamkapitän Sven Zimmermann und Eren Kisa angeschlagen. Zudem muss ich auf den gesperrten Daniel Mzee verzichten.» Trainer Neuenschwander führte dazu weiter aus, dass die Belastung durch Familie und Beruf nicht spurlos an seinen Spielern vorbeiging resp. vorbeigehen wird. «Trotzdem bin ich vorsichtig optimistisch, da ich überzeugt bin, zeitgerecht die nötigen Lösungen dazu zu finden! D.h. vor allem die noch immer nicht geschlossen Baustellen im defensiv Bereich zu schliessen.»

 

Gute Integration der Neuverpflichtungen

Auf die Rückrunde stiessen zum Kader der Langenthaler die folgenden Akteure. Angeführt durch Arxhend Cani, dem ehemaligen Profi vom FC Aarau und dem FC Basel, fanden die folgenden Spieler Unterschlupf: Jovan Miletic, aus Serbien, Alix Bahlouli, vom FC Aurore Bienne, Michel Lässer, vom FC Rothrist und abschliessend wird Yves Mezger, nach Beendigung der Futsalmeisterschaft wieder zum traditionsreichsten Oberaargauer Fussballklub wechseln. Dazu Neuenschwander: «Schon im Trainingslager konnten sich Lässer, Bahlouli und Miletic mit guten Ansätzen von ihren positiven Seiten zeigen. Cani stiess erst bei der Rückkehr in den Kader. Deshalb kann ich bestätigen, dass die Integration bis dato gut verlief. Was mir aber klar auffiel, dass meine Mannschaft noch nicht eingespielt ist. An diesem Manko werden wir in den kommenden Wochen hart arbeiten müssen!»

 

Hohe Erwartungen und Wünsche!

«Jeder einzelne meiner Spieler muss bereit sein, in jedem Match sein Optimum abzurufen oder gar über die Schmerz- und Leidensgrenze hinaus gehen. Dies beginnt bereits mit der Vorbereitung zu den Trainings und den Partien bei der sinnvollen Ernährung. Zudem ist jeder angehalten, Verantwortung zu übernehmen und dies nicht nur mir, sondern unseren Fans jederzeit zu zeigen.» Auf der anderen Seite führte Neuenschwander aus: «Um unser Saisonziel zu erfüllen ist mein Team angehalten, solidarisch als Team aufzutreten. Dazu aber müssen wir in jedem der 12 Meisterschaftspartien punkten.»

 

Solothurn, Black Stars und Delémont – die Aufstiegsfavoriten!

«Nach dem bisherigen Verlauf der Meisterschaft muss ich Solothurn, die Black Stars und Delémont als die Teams bezeichnen, welche die beiden zu den Aufstiegsmatches zur Promotion League untereinander ausmachen werden.» Ausgeglichener wird sich die Situation zur letzten Saison am Tabellenende präsentieren. «In der letzten Meisterschaft war die Zäsur am Schluss der Rangliste zu deutlich. Dies hat sich fast komplett bis dato geändert. Alle Teams haben sich nachhaltig – Verweis auf die Resultate der Testspiele – verstärkt. Deshalb ist es für mich sehr schwierig, Mannschaften zu benennen, welche Ende Mai absteigen werden!» meinte Neuenschwander weiter.

 

 

Die Mutationen im Kader der 1. Mannschaft:

 

Zuzüge:

Arxhend Cani (FC Basel / FC Aarau)

Jovan Miletic (Serbien)

Alix Bahlouli (FC Aurore Bienne)

Michael Lässer (FC Rothrist)

Yves Mezger (Futsal Minerva Bern)

 

Abgänge:

Driton Jasari (FC Kirchberg)

Raip Sherifi (FC Herzogenbuchsee)

Dario Isch (FC Blau-Weiss Oberburg)

Jessey Hein (FC Wohlen U23)

Thomas Fekete (zurück ins Profigeschäft)

 

 

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