FC Langenthal

Mit einem mehr als nur verdienten 3:0-Heimsieg, der zweite in der laufenden Saison, meldeten sich die Oberaargauer im Rennen um den Ligaerhalt zurück. Alix Bahlouli, zweimal, und Sven Zimmermann liessen sich zum ersten Mal in der Meisterschaft als Torschützen ausrufen. Der Erfolg ging letztlich aus einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber der Niederlage vor Wochenfrist auswärts gegen Bassecourt hervor.

Die Platzherren waren ab Ballfreigabe sofort bestrebt, das Spieldiktat zu übernehmen. Dies führte nach lediglich acht Minuten zur frühen Führung durch Bahlouli, welcher wuchtig einen weiten Einwurf von Joel Scheidegger im gegnerischen Gehäuse versorgte. Dies hinterliess im Team von Trainer Ivan Dal Santo Spuren. Im Gegensatz dazu powerten die Einheimischen weiter. Erst nach einer Viertelstunde musste Langenthals Goalie Sacha Studer, der Fels in der Brandung, erstmals eingreifen, als dieser mit einer Faustabwehr einen Freistoss von Lorik Emini aus der Gefahrenzone befreite. Praktisch im Gegenzug scheiterte Arxhend Cani an den Fangkünsten von Luzern Keeper Loïc Jacot. In der 22. Minute fiel das «Tor des Tages» durch Kapitän Zimmermann, später verletzt ausgeschieden. Dieser köpfte einen von Nils Wernli getretenen Eckball unhaltbar ins Netz. Dank der gut gestellten Offsidefalle der Langenthaler und den vielen von den Luzernern produzierten Fehlpässen hatten diese leichtes Spiel. Kurz vor der Pause vergab Miletic die gute Möglichkeit, die Sache schon zu diesem Zeitpunkt definitiv zu den Akten zu legen.

 

Langenthal prägt die Szenerie!

Die Gäste, vermutlich fand Trainer Dal Santo in der Kabine die richtigen Worte an die Adresse seines Teams, versuchten mit viel Engagement und Druck aufs Langenthaler Tor, die Verteidigung aus den Angeln zu heben. Doch die Innerschweizer machten die Rechnung ohne den Wirt. Gleich zweimal kam Gemperle zum Abschluss. Beim ersten Mal scheiterte dieser an Jacot und beim zweiten traf dieser das leere verwaiste Tor nicht. Dank einer guten Parade in der 71. Minute durch Torhüter Studer, Lino Lang vergeigte die mögliche Resultatkosmetik, blieb es beim Zweitorevorsprung. Sofort überbrückten die Platzherren nur eine Zeigerumdrehung später das Mittelfeld der Luzerner. Gemperle bewies grosse Übersicht, schickte Bahlouli auf die Reise, welcher eiskalt das 3:0 realisierte. Danach kam keine Reaktion der Gäste, sodass die Langenthaler einen nie in Frage stehenden Sieg, erst noch zu Null, realisierten!

 

Die Stimme danach:

Langenthals Trainer Willy Neuenschwander meinte nach dem Nachholer der 18. Runde: «Mein Team hat heute Abend das umgesetzt, was dieses in den beiden zuvor verlorenen Matches missen liess. Meine Spieler agierten diszipliniert und kompakt und spielten aggressiv gegen den ballführenden Spieler. Ich attestiere deshalb meiner Mannschaft eine sehr gute Leistung resp. diese hat ein dickes Kompliment verdient!»

 

Fussball – CERUTTI – 1. Liga Gruppe 2

 

Langenthal – Luzern II    3:0 (2:0).

Rankmatte. – 350 Zuschauer. – SR Schelb.

Tore: 8. Bahlouli 1:0. 22. Zimmermann 2:0. 72. Bahlouli 3:0.

FC Langenthal: Studer; Scheidegger, Schubert, Zimmermann (37. Kurmann), Pfister; Wernli, Cani (88. Lässer), Mezger; Bahlouli (80. Cuinjinca), Gemperle, Miletic (65. Selmani).

FC Luzern II: Jacot; Karrer (80. Manuel), Burch, Njau, Di Michelangeli; Heric (62. Trinkler), Wolf, Emini; Tia, Marleku, Lang.

Bemerkungen: Langenthal ohne Mzee (gesperrt), Baskar, Schäfer (beide rekonvaleszent), Foster (verletzt), Kisa (Familie). Luzern ohne Marles (gesperrt), Tonelli (rekonvaleszent), Simic (verletzt). – 37. Zimmermann scheidet verletzt aus. – Verwarnungen: 44. Mezger, 83. Cani, 93. Pfister (alle Foul).

Bilder

 

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