FC Langenthal

Diesem Fakt muss sich das Team von Trainer Willy Neuenschwander am Sonntagnachmittag, Anpfiff erfolgt um 15 Uhr im eigen Stadion, stellen. Dies nach der hohen Auswärtsniederlage vor Wochenfrist gegen die SR Delémont. Ob die Langenthaler aber die nötigen Voraussetzungen dazu erfüllen, muss nach Stand der Dinge etwas bezweifelt werden. Doch der Fussball kann aber immer wieder seine eigenen Gesetze.

 

Am letzten Samstag reisten die Oberaargauer mit etwas Zuversicht in die Hauptstadt des Juras. Nach dem frühen Rückstand fanden die Spieler unter Trainer Willy Neuenschwander immer besser ins Match. Doch im Abschluss kam eine altbekannte Schwäche des Teams mit grosser Macht wieder zum Vorschein: die mangelhafte Chancenauswertung! Als die Langenthaler gar in Überzahl agierten konnten, folgte, wie Sie, die Leser, es nachlesen konnten fast schon der Supergau. Die damaligen Gäste kassierten innert acht Minuten beinahe schon rekordverdächtige 4 (!) Gegentreffer. Hoch war den Spielern danach anzurechnen, dass sie noch unbedingt das erste Tor der noch jungen Saison erzielen wollten. Doch letztlich blieb es bei der Packung an die Adresse der Langenthaler. Nach dem Match herrschte blankes Entsetzen in den Gesichtern aller Beteiligten.

 

Wäre nicht Trainer Willy Neuenschwander an der Seitenlinie der Langenthaler, dann müsste man sich schon einige Gedanken über den weiteren Verlauf der Meisterschaft machen. In intensiv geführten Gesprächen und Trainingseinheiten wurde unter der Woche der Ausweg aus der vertrackten Situation gesucht. Dass aber ausgerechnet der Luzerner Nachwuchs, zuletzt erst in der Nachspielzeit zuhause gegen den starken FC Baden bezwungen, im eigenen Wohnzimmer auftaucht, ist zum einen eine Bewährungsprobe und zum anderen die gute Möglichkeit sich auch im angeschlagenen mentalen Bereich zu befreien resp. sich zu lösen. Trainer Neuenschwander muss zum zweiten Mal in Folge auf den gesperrten Sven Zimmermann verzichten. Zudem fällt Neuzuzug Edmond Selmani vermutlich für die gesamte Vorrunde aus. Weitere Informationen dazu folgen.  

 

Der Gruss aus der Klubhausküche: 1 feiner Hamburger kann für lediglich 8 Franken erstanden werden – oder anders gesagt: ein Besuch lohnt sich – en Guete!

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