FC Langenthal

Nach den beiden klaren Auftaktniederlagen des Teams von Trainer Willy Neuenschwander folgte am Sonntagnachmittag der erste Sieg. Das «goldene» Tor markierte Goalgetter Gregory Gemperle nach 39 Minuten. Langenthal hätte die Entscheidung markieren müssen und mussten sich in der Schlussphase, trotz Überzahl, heftigen Attacken der Luzerner erfolgreich stellen.

 

Dem Langenthaler Trainer Willy Neuenschwander war nach dem nervenaufreibenden Match die Erleichterung deutlich ins Gesicht geschrieben. Dieser analysierte das Geschehen wie folgt: «Nach den beiden Niederlagen zu Beginn der Meisterschaft haben wir in dieser Woche in den Trainings die richtigen Schlüsse gezogen. Wir waren in der ersten Halbzeit die deutlich bessere Mannschaft und hätten mit 2:0 in die Kabine gehen müssen, da wir einige hochkarätige Möglichkeiten ausgelassen haben. Dass wir uns am Ende der Partie einmal mehr zu tief standen, war erstens den hohen Temperaturen geschuldet und zweitens der noch vorhandenen Unsicherheit im Team. Trotzdem darf ich mit der Leistung meiner Spieler zufrieden sein.»

 

Gregory Gemperle mit dem «Tor des Tages»

Zur Freude der vielen Zuschauer entwickelte sich ab Freigabe des Balles der erwartete offene Schlagabtausch. Nach lediglich fünf Minuten eröffnete sich dem späteren Torschützen die erste Möglichkeit. Damit war deutlich signalisiert, wohin die Reise des Matches gehen sollte: aufs Luzerner Tor! Erstmals musste Torhüter Sascha Studer bei einem Schuss von Daniel Follonier eingreifen. Dies war nur ein kleines Intermezzo der Innerschweizer. Sofort reagierten die Platzherren mit guten Möglichkeiten durch Alix Bahlouli, Michel Lässer und Daniel Mzee. Besser machten es die Langenthaler in der 39. Minute. Mit etwas Glück aber dennoch gekonnt, buchte Gemperle den ersten Treffer für die Oberaargauer in der noch jungen Saison. Beinahe wäre kurz vor der Pause noch der zweite Treffer möglich gewesen.

 

Goalie Sascha Studer: der Fels in der Brandung!

Durchgang Zwei vermochte, wenn wundert’s, nicht mehr ganz an den Ersten anzuknüpfen. Doch die Intensität blieb hoch und beide Teams schenkten sich rein gar nichts. Lässer schoss in der 53. Minute knapp übers Tor. Im Gegenzug bekamen die Luzerner durch den 1. (!) Eckball die Möglichkeit zum Ausgleich. Goalie Studer wehrte den perfid getretenen Corner mit einer guten Faustabwehr ab. Der gleiche Spieler als auch Eric Tia sahen ihre Schüsse kurz danach von Torhüter Studer, der Langenthaler Fels in der Brandung, sicher entschärft. Acht Minuten vor dem Ende flog der bereits verwarnte Mato Marinovic mit der zweiten gelben Karte vorzeitig vom Platz. Danach setzte Verteidiger Edin Hasanovic den Ball leider nur an die Latte. Letztlich blieb es nach einer turbulenten Schlussphase beim knappen aber dennoch verdienten ersten Erfolg der noch jungen Saison.

 

Fussball – 1. Liga Gruppe 2

 

Langenthal – Luzern II    1:0 (1:0).

Rankmatte. – 425 Zuschauer. – SR Tester.

Tor: 39. Gemperle 1:0.

FC Langenthal: Studer; Scheidegger, Hasanovic, Heuscher, Mzee; Bahlouli, Arifi, Jonjic, Ardi Selmani (73. Cuinjinca); Lässer, Gemperle.

FC Luzern II: Berbic; Ukaj, Willimann, Ajeti, Tonelli (70. Marleku); Heric (46. Rüedi), Emini, Hermann (46. Lang); Follonier, Marinovic, Tia Chef.

Bemerkungen: Langenthal ohne Zimmermann (gesperrt), Edmond Selmani, Kisa (beide verletzt), Baskar, Bekteshi, Skopljak (alle rekonvaleszent), Schäfer (2. Mannschaft). Luzern II ohne Karrer, Balaruban, Krasniqi (alle verletzt). – 84. Lattenköpfler Hasanovic. – Verwarnungen: 43. Mzee, 49. Arifi, 65. Marinovic, 81. Marleku, 84. Follonier (alle Foul), 79. Gemperle (unsportl. Verhalten). – Platzverweise: 82. Marinovic (Gelb-Rot, wiederholtes Foul).

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