FC Langenthal


Mit breiter Brust reist das Team von Trainer Willy Neuenschwander übermorgen Samstag zum heimstarken FC Bassecourt. Dies nach der sehr guten Leistung am letzten Samstagnachmittag beim indiskutablen 5:0-Erfolg gegen ein harmloses Goldau. Doch die Oberaargauer sind aus der jüngsten Geschichte der beiden Mannschaften gewarnt, dass das «Stade de Grands-Prés» immer für Überraschungen bereit ist.

Schon seitdem sich die beiden Teams zum ersten Mal bei einem Meisterschaftsspiel trafen, mussten die Fans aus beiden Lagern feststellen, dass keines schon damals bereit war, nur ansatzweise zum Punktelieferanten zu mutieren. Genau das gleiche Szenario dürfte sich am 21. September 2019, Anpfiff ist um 18 Uhr, wiederholen. Dazu meinte Sascha Studer, der Langenthaler Torhüter und Fels in der Brandung, schon nach dem Match gegen Goldau: «Wir wissen genau, was auf uns zu kommt. Wir haben überhaupt keinen Grund, dem Challenge auszuweichen resp. diesen nicht zu unseren Gunsten erfolgreich zu gestalten.» dabei meinte der ehemalige Keeper des FC Mainsfield Town weiter: «Es wäre vermessen, den Match zur Begleichung von offener Rechnung heranzuziehen! Nach dem zuletzt erzielten Dreier werden wir aber alles unternehmen, um den Dreier mit ins Handgepäck zu nehmen.» Die Langenthaler werden die Reise ins Gebiet der «Haute-Sorne» ohne den Dauerverletzten Edmond Selmani in Angriff nehmen.

Bassecourt mit grossen Veränderungen

Schon vor dem Start der laufenden Saison sorgten die Jurassier für die grossen Schlagzeilen im regionalen und überregionalen Blätterwald. Zu einen wechselte Anthony Sirufo als Cheftrainer an die Gestade des Bielersees und zum anderen nahm dieser gleich fünf Spieler mit. Doch die Verantwortlichen des FC Bassecourt blieben in beiden Fällen nicht untätig. Sie verpflichteten als neuer Chef im «Stade des Grands-Prés» Lulzim Hushi und fanden adäquaten Ersatz bei den zuvor entstandenen Lücken beim Spielerpersonal. Doch Bassecourt hat, zieht man die kritischen Worte aus dem Umfeld des Teams zurate, noch nicht zum gewohnten System gefunden. Doch dies gehört der jüngsten Vergangenheit des mittlerweile 102-jährigen junggebliebenden Klubs an. Zuletzt schieden die Jurassier gegen Rapperswil-Jona (Promotion League) aus dem Schweizer Cup aus. Was vor allem den Langenthaler Verantwortlichen zu denken geben muss, war das verdiente auswärts erspielte Remis gegen Baden am 18. September 2019. Der Bassecourt-Trainer ist sich der Tatsache bewusst, dass es zu einem harten Aufeinandertreffen kommen wird und hat es tunlichst vermieden, eine Prognose über den Ausgang des Matches zu geben.

Text: Roland Jungi
Bild: André Grossenbacher

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