FC Langenthal

Wer kennt ihn, aber auch nicht: den mittlerweile 32-jährigen Goalgetter des FC Langenthal! Vermutlich nur die absoluten Insider in Sachen Fussball auf Stufe «1. Liga». Der Pressechef nahm sich im Trainingslager Zeit, den eiskalten Vollstrecker in einem losen Frage- und Antwortspiel in die Mangel, dies erst noch in freundschaftlicher Art und Weise, zu nehmen.

Wie aber reagierte der erfahrene Dreh- und Angelpunkt im Sturm der Oberaargauer? Nachfolgend dessen klare Äusserungen um seine Person selbst und über den FC Langenthal – viel Spass beim Lesen!

Wie beurteilst Du den aktuellen Zustand der Mannschaft?

Dieser ist sehr gut. Mit grosser Genugtuung durfte ich feststellen, dass innerhalb unseres Teams keine Grüppchenbildung herrscht. Wir agieren auf und neben dem Platz als Kollektiv. Zudem begegnen wir uns mit dem nötigen Anstand und Respekt. In die Mannschaft sind zudem vielsprechende junge Spieler gestossen.

Wohin soll die Reise in der laufenden Saison hingehen?

Riskiert man den Blick auf die Tabelle, befinden wir uns im unteren Mittelfeld. Diese Zone wollen wir unbedingt verlassen und richten unseren Blick nach vorne. Im letzten Herbst haben wir bewiesen, dass wir jeden Gegner schlagen können – siehe Heimsieg gegen Solothurn und weitere Matches. Wir haben aber die Pflicht realistisch zu bleiben, an der mittlerweile gewonnen Winner-Mentalität weiter zu arbeiten, um damit zu einem stabilen Kollektiv zu werden.

Warum ausgerechnet der FC Langenthal?

Mit gerade 20 Jahren holte mich Trainer Willy Neuenschwander zum ersten Mal zum FCL und schenkte mir von Beginn weg sein Vertrauen. Ich verbrachte danach 5 für mich wertvolle Saisons, verliess kurz meinen heutigen Stammverein, um den Aufstieg in die 1. Liga zu realisieren. Heute sind wir strukturell viel besser aufgestellt, was dazu führt, dass wir noch stabiler agieren und nicht nur reagieren können. Unser Verein hat sich in der 1. Liga etablieren können und geniesst meine volle Loyalität.

Was muss innerhalb der Mannschaft noch geschehen?

Wir müssen an der Mentalität weiter hart, wie bereits erwähnt, arbeiten. Damit ist gewährleistet, dass wir zu einem homogenen Kollektiv zusammen wachsen können. Und nur so – nicht mehr, aber auch nicht weniger – sind die Zeichen für eine zuversichtliche Zukunft von uns ausgesetzt!

Wie bist Du eigentlich zum «Kicken» gekommen?

Ich bin in Zofingen aufgewachsen, d.h. mein um 2 Jahre älterer Bruder nahm mich als Jungspund immer mit auf den Fussballplatz. Damit waren eigentlich schon früh alle Zweifel ausgeräumt, welche Sportart ich im weiteren Verlauf des Lebens ausführen wollte: Fussball!

Welchen beruflichen Werdegang hast Du bis heute gemacht?

Ich habe das Studium zum Wirtschaftsingenieur erfolgreich mit einem Diplom abgeschlossen. Heute arbeite ich als Controller in einer in der Nordwestschweiz ansässigen Firma.

Welche Teams werden die Aufstiegsspiele bestreiten?

Bei dieser Frage musste Gemperle nicht lange studieren und meinte: Es werden Wohlen und Biel den Weg zu den Promotionspartien gehen. Warum? Beide Vereine verfügen über ein gutes Netzwerk und finanziell stehen beide auf gesunden Füssen.

Was soll am 29. Februar 2020 mit Anpfiff um 15 Uhr geschehen?

Wir haben, wenn wir uns weiter nach vorne orientieren wollen, die Pflicht gegen die SR Delémont nicht zu verlieren. Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich das Gefühl, dass wir diesen für uns so wichtigen Match vor möglichst viel Publikum gewinnen können.

Langenthals Pressechef Roland Jungi bedankt sich bei Gregory Gemperle für die Zeit, die er sich fürs Interview genommen hat. Zudem wurde dieses, wie sonst unüblich, in der Du-Form geführt.

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