FC Langenthal

Wer mit 9 Punkten aus drei Spielen in Folge, dies erst noch innert acht Tagen - englische Woche, den Platz als Sieger verlassen durfte, hat überhaupt keinen Grund, sich dem nächsten Challenge "Goldau" negativ gegenüber zu stellen. Die Mannschaft von Trainer Willy Neuenschwander hat es nach dem Wiederaufstieg in die vierthöchste Spielklasse des Schweizer Fussballs mit einem sehr guten Kollektiv endlich geschafft, sich zu einer festen Grösse in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Deswegen kommt der Partie vom kommenden Samstag auf der Sportanlage "Tierpark", Anpfiff ist um 16 Uhr, gegen den noch sieglosen SC Goldau eine besondere Bedeutung zu.

Beste Werbung für sich selbst machten die Langenthaler am letzten Sonntag gegen das Nachwuchsteam des FC Luzern. Obschon die Mannschaft in Rückstand geriet, blieb diese ruhig und arbeitete sich am guten Gegner auf. Spätestens nach dem Ausgleich wurde auf dem neuen, glücksbringenden Kunstrasen deutlich, dass ein sichtbarer Ruck durch das Team ging. Dass erst in der Nachspielzeit die beiden wichtigen Treffer zum viel umjubelten Sieg fielen, spielte danach überhaupt keine Rolle mehr. Auch in dieser Situation blieb Trainer Willy Neuenschwander ruhig, analysierte das Geschehen klar und unmissverständlich. Gefragt, wie man gegen die Schwyzer ans Werk gehen will, äusserte sich dieser wie folgt: "Wir wissen genau, was uns gegen Goldau erwartet. Die Innerschweizer sind ein ernstzunehmender Gastgeber. Gegen diesen haben wir uns bis dato immer schwer getan. Ich hoffe aber, dass meine Spieler bereit sind, auch diese Hürde mit einer guten Leistung zu meistern!"

Goldau unter grossem Druck!

Jeder Spieler im Team von Trainer Sandro Marini wusste schon vor der Saison, dass diese kein Zuckerschlecken werden wird. Genau so verlief die bisherige Meisterschaft der Schwyzer. Zuletzt kam es im Stadion "Herti" bei der Auseinandersetzung der Regionen Zentral- und Innerschweiz zur vierten Niederlage. Dabei waren die Goldauer keineswegs die schlechtere der beiden Equipen. Wer dem Erfolg nachjagen muss, riskiert des Öftern zu viel und wird dafür fast immer bestraft. Wenn sich jetzt der kommende Gastgeber auf seine Stärken - Kampf-, Lauf- und Leidenschaft zurück besinnt, dann liegt möglicherweise der erste sehnlichst erwartete Erfolg drin - nicht mehr, aber auch nicht weniger! Dazu aber muss jeder einzelne eingesetzte Spieler bereit sein, den inneren Schweinehund zu überwinden und die Schmerzgrenze zu überschreiten - viel Spass dabei!

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