FC Langenthal

Wer am letzten Samstagmorgen beim "Frühshoppen" auswärts gegen Baden dabei war, durfte mir einiger Genugtuung feststellen, dass das Team von Trainer Willy Neuenschwander, dies trotz vieler Abwesender und der knappen Niederlage, dass weitere sichtbare Fortschritte realisiert wurden. Am kommenden Mittwochabend, 16. Februar 2022, Anpfiff auf dem Nebenplatz des Stadions "Brühl" ist um 20 Uhr, treffen die Langenthaler auf den interregionalen 2. Ligisten FC Grenchen.

Mit grossem Elan übernahmen die Oberaargauer am Wochenende gegen das Team von Ranko Jakovljevic das Spieldiktat und gingen, logischerweise und dank guter Effizienz rasch in Führung. Diese hielt bis zur Pause Stand. Lediglich zehn Minuten benötigten die Aargauer zu Beginn von Durchgang zwei um einen Zweitorerückstand aufzuholen.  Danach zeigten die Langenthaler, dass diese immer noch gewillt waren, gegen den ehemaligen Ligakonkurrenten den Platz als Sieger verlassen zu wollen. Daraus, wie sich später zeigte sollten die dazu nötigen Bemühungen nicht genügen. Ein platzierter für Goalie Severin Fankhauser unhaltbarer Flachschuss brachte letztlich das 4:3-Resultat aus Sicht der Badener. Ergo: Offensiv lief fast alles nach Wunsch des Trainerstabes. Defensiv aber muss für die kommende Meisterschaft die Abwehr auf ein sicheres Fundament gestellt werden. Dazu aber ist Trainer Neuenschwander angewiesen, dass er auf die beim Spiel abwesenden wichtigen Akteure wieder zählen kann.

Grenchen mit durchwachsener Testphase!

Die Mannschaft von Trainer Mirko Recchiuti, keine unbekannte Grösse für die Szenekenner, hat die Vorrunde in der interregionalen 2.-Liga Meisterschaft auf dem neunten Platz abgeschlossen. Dabei wäre einiges mehr möglich gewesen. Doch letztlich haben die erspielten Resultate eine deutliche Ansage ans Team gemacht. Über das nötige Potential, jeden Gruppengegner auf Augenhöhe zu begegnen resp. den einen oder anderen gar zu schlagen, ist deutlich vorhanden. Nur müssen dies die Spieler ihrem Trainer und ihrem Anhang beweisen. Beim vierten Test unterlagen die Solothurner dem Nachwuchs des FC Concordia Basel mit 0:3-Toren. Wer jetzt zur Auffassung gelangen sollte, der FCG sei als unterklassiges Team dazu verdammt, erneut als Verlierer den Platz zu verlassen, dem sei folgende Binsenwahrheit des Fussballs erwähnt: Unterschätze nie den für den Aussenseiter bezeichneten Heimklub - viel Spass dabei!

 

 

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