FC Langenthal

Dies ist die Vorgabe für das samstägliche Auswärtsspiel gegen den Nachwuchs der Zürcher Grasshoppers. Doch das Team von Trainer Willy Neuenschwander hat, trotz der zuletzt erlittenen Heimniederlage gegen ein starkes Wohlen auf dem «Campus» in Niederhasli rein gar nichts zu verlieren.

 

Obschon die Spieler der Oberaargauer am letzten Sonntagnachmittag den Platz als Verlierer verlassen mussten, haben diese überhaupt keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Die Mannschaft trat, ohne den gesperrten Stossstürmer Labinot Haziri, als homogene Einheit auf. Gab sich zudem zu keinem Zeitpunkt vor vielen Zuschauern auf und forderte die Aargauer zu grosser Laufarbeit. Einzig bei der Effizienz vor des Gegners Tor müssen sich die Langenthaler Abstriche gefallen lassen.

Was nun in knapp 48 Stunden auf die Mannschaft im Zürcher Unterland erwartet, kommt eigentlich einer Herkulesaufgabe gleich! Genau wegen dieser Causa lassen sich die Spieler nicht entmutigen. Diese wissen, dass sie, wenn alles nach ihrem Gusto läuft, jeden Gegner der Gruppe schlagen können. Dazu aber muss jeder einzelne von ihnen bereit sein, weit über seine Schmerzgrenze hinaus zu gehen. Oder anders gesagt: es gilt den inneren Schweinehund zu überwinden – nicht mehr aber auch nicht weniger! Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen.

GC Nachwuchs: mehr als nur das Team der Stunde!

Trainer Goran Ivelj hatte zwar mit Zug 94 und Schötz «leichte» Gegner bei der Wiederaufnahme der Meisterschaft. Doch auch er weiss, dass die dabei aufgestellten Aufgaben zuerst abgearbeitet werden müssen. Was in Zusammenhang mit der Vorbereitung auffällt: Nicht weniger als rekordverdächtige 13 (!) Testmatches absolvierten die Zürcher. Nicht verwunderlich bei den professionellen Strukturen des mehrfach Cupsiegers und Schweizermeisters. Abschliessend sind die Rollen in dem nun folgenden Match klar verteilt: der GC-Nachwuchs in derjenigen des Favoriten und die Langenthaler werden nur allzu gerne die Rolle des Aussenseiters einnehmen!

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