FC Langenthal

Wer aus den bisher ausgetragenen Rückrundenpartien nur einmal als Verlierer den Platz verlassen musste, hat eigentlich fast alles richtig gemacht! Doch mit 7 (!) Remis, davon 4 in Folge,  rückt der Verbleib in der Liga immer grösser in den Fokus. Damit sind die Vorzeichen für samstägliche Match auswärts im «Gigersloch» gegen Aufsteiger Dornach klar vorgegeben: ein Sieg ohne Wenn und Aber!

 

Gefragt nach dem Warum meinte Teamcoach Heinz Aebi in einem längeren Interview: «Nach dem Remis am Gründonnerstag zuhause gegen Rotkreuz haben wir alle – Trainerstaff und Mannschaft – viele Gedanken in alle uns zur Verfügung stehenden Gedanken gemacht. Uns fehlte in diesem Frühling oftmals das Quäntchen Glück. Zudem stellten wir fest, dass unsere Spieler zu viel Arbeit leisten müssen, um effizient vor des Gegners Tor zu sein. Unser Team lebt, obschon der Remis-Geist sich breit machte.» Vor allem betonte Aebi, dass die neue Philosophie unter Trainer Aziz Sayilir seine Zeit benötigt, dass die Spieler diese verinnerlichen können.

Dornach-Match ist kein Selbstläufer!

Die Langenthaler wissen genau, was die Stunde am kommenden Samstag, Spielbeginn ist um 16 Uhr, in der zweitnördlichsten Gemeinde des Kantons Solothurn zu tun ist: verlieren verboten! «Unser Team ist dazu zu einer Topleistung aufgefordert. Wir können es uns aktuell nicht leisten, zum Aufsteiger zu fahren, um nachträgliche Ostergeschenke zu verteilen. Oder anders gesagt: die 3 Punkte sind Pflicht!» äusserte sich Aebi weiter. Gegen die Solothurner müssen die Oberaargauer auf den nach wie vor gesperrten Reto Heuscher sowie Oliver Jonjic und Zoltan Kontar, die beiden langzeitverletzten, verzichten. Daniel Mzee kehrt nach seiner Gelbsperre wieder in den Kader zurück.

Unter Trainer Dejan Rakitic konnten sich die Dornacher schnell ans Niveau in der 1. Liga classic anpassen. Trotzdem blieben die kommenden Gastgeber ihrem Plan treu. D.h. die oberste Maxime gilt immer noch: Liga-Erhalt! Am letzten Spieltag wurden den Dornachern auswärts gegen Leader Delémont fast schon überdeutlich die Limiten aufgezeigt. Die Solothurner mussten sich fast von A bis Z dominieren lassen, obschon das Rakitic-Team die eine oder andere Möglichkeit bekam. Deswegen dürfen sich die Fans aus beiden Lagern darauf einstellen, einem intensiven, spannenden und hartumkämpften Match beizuwohnen – viel Spass dabei! Wer abschliessend zur Auffassung kommen sollte, dass sich die kommende Partie zu einer Revancheveranstaltung entwickeln sollte, irrt sich. Zu viel Zeit ist seit der Heimniederlage in der Vorrunde ins Land gegangen.

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