FC Langenthal

Die Antwort darauf muss das Team von Neo-Trainer Gaëtan Pierre am Sonntag, 20. August 2023, im «Stade des Grands-Prés» geben. Der Anpfiff erfolgt um 15 Uhr. Bei der mit grosser Spannung erwarteten Auseinandersetzung wird sich zeigen müssen, was die Langenthaler aus der Heimniederlage vor Wochenfrist gegen Solothurn für Erkenntnisse gewonnen haben.

 

Das Derby am letzten Sonntag gegen die Ambassadoren vermochte nicht ganz die im Vorfeld geäusserten Erwartungen zu erfüllen, obschon dieses letztlich vor einer Rekordkulisse – 700 (!) Besucher – ausgetragen wurde. Es wurde beidseits um jeden Quadratzentimeter Kunstrasen gefightet. Doch die Szenerie war von vielen unnötigen Unterbrüchen gekennzeichnet. Das Führungstor der Langenthaler beflügelte die Einheimischen. Die Solothurner hingegen liessen sich nicht von ihrem Matchplan abbringen und suchten ihrerseits die Möglichkeit, wenigstens einen Punkt aus dem Oberaargau zu entführen. Dass es letztlich zu deren Drei wurde, war einem Fehler in der Langenthaler Hintermannschaft geschuldet. Was zudem deutlich auf beiden Seiten auffiel: die Spieler lieferten sich einen auf dem Kunstrasen sichtbaren Abnützungskampf. Dass sich die Solothurner letztlich als Sieger feiern lassen durften, lag deutlich der nötigen Cleverness zugrunde. Es wäre aber falsch, dem Team von Trainer Aziz Sayilir vorzuwerfen, dieses hätte nicht alles in die Waagschale geworfen, um wenigstens einen Punkt zu realisieren.

Nun aber wartet die Reise ins Gebiet der «Sorne» auf die Oberaargauer. Früher war man mit einem Punkt im Rückreisegepäck mehr als nur zufrieden. Doch in den letzten Saisons haben die Langenthaler immer mehr gezeigt, dass diese die enorm grosse Heimstärke der Jurassier mit klugem Spiel zu besiegen ist. Deswegen ist der nötige Respekt gegenüber dem kommenden Gastgeber gezollt, mehr aber darf Bassecourt nicht erwarten. Wie aber sollen die Jurassier in deren Schranken gewiesen werden? Weiter hartnäckig am aufgestellten Matchplan festhalten, des Öftern den Gegner mit Finten beeindrucken und ins Leere laufen lassen, effizient im Angriff sein. Vor allem dürfen sich die Langenthaler auf Keeper Cedric Zimmermann verlassen. Dieser zeigte in den bisherigen zwei Partien jeweils überdurchschnittlich gute Leistungen. Aber auch die neuformierte Abwehr hinterliess positive Zeichen. Nur die Causa «Torproduktion» lässt aktuell noch zu wünschen übrig.

Bassecourt mit aufsteigender Tendenz!

Erstmals in der laufenden Saison gewann das Team von Trainer Pierre ein Spiel und dies auswärts gegen Aufsteiger Dietikon in der «NEO! - Arena». Der Saisonstart verlief für die Jurassier alles andere als zufriedenstellend. Doch die Analyse daraus spürten die Limmattaler am vergangenen Wochenende. Die beiden Treffer buchte Mohamed Camara auf fast schon unwiderstehliche Art und Weise. Aber auch Trainer Pierre weiss genau, dass der dabei erzielte Erfolg nur ein erstes Mosaiksteinchen für den weiteren Verlauf der Meisterschaft ist. Obschon der akribisch arbeitende Übungsleiter über die Stärke jedes einzelnen seiner Spieler Bescheid weiss, sind diese ihm trotz dem zuletzt erspielten Sieg noch einiges schuldig geblieben. Die Jurassier erwarten einen Gast, welcher alles unternehmen wird, als Gewinner den Platz zu verlassen – viel Spass dabei!

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