FC Langenthal

Aber wie? Die Antwort dazu gibt es am kommenden Samstagnachmittag auf der Sportanlage «Margelacker» gegen einen bis dato keck und frech aufspielenden Aufsteiger Muttenz. Die Langenthaler haben Potential, doch dieses muss endlich mit einer diskussionslosen Leistung auf dem Platz gezeigt werden. Vor allem muss die Torproduktion nach einer längeren Flaute wieder angekurbelt werden.

 

Wer am letzten Sonntagnachmittag im Stadion «Rankmatte» beim Match gegen Rotkreuz anwesend war, sah ein Heimteam, welches sich anschickte, mit einem guten Matchplan ausgerüstet, den Zugern den Schneid abzukaufen und diese gar zu schlagen. Aber, wie bereits bekannt ist, wurde nichts. Eher zufällig kassierte das Team von Trainer Joâo Paiva den matchentscheidenden Treffer. Deswegen war nach dem Gezeigten in den Gesichtern der Spieler deutlich die soeben erlittene Niederlage geschrieben. Dabei muss diesen zugutegehalten werden, das ihre neuer Trainer ihnen in den harten Trainings zuvor neuen Mut einimpfte. Was ganz besonders auffiel: bis in den gegnerischen Strafraum machten die Langenthaler eigentlich alles richtig. Doch wenn es zum finalen Abschluss kam, sündigten die Spieler am Einnetzen oder der gegnerische Keeper legte sein Veto mit guten Paraden ein. Oder anders gesagt: den Langenthalern fehlt aktuell ein «Knipser»! Dies nicht erst seit der letzten Runde, sondern schon seit einigen Wochen, gar Monaten! Deswegen sind die Verantwortlichen der Oberaargauer mehr als nur aktiv auf dem Transfermarkt.

kurzfristigen Planung einnimmt, ist der aktuellen Situation des Langenthaler Fanionteams geschuldet. Wie aber sollen die Baselbieter geschlagen werden? Die Antwort kommt einer «Herkulesaufgabe» gleich! Dass sich die Mannschaft auf Cedric Zimmermann, ihrem umsichtigen Goalie, stets verlassen können, hat dieser unlängst immer wieder bewiesen. Aber auch die um Gianni Barile formierte Abwehr lässt kaum etwas zu, und wenn, dann ist das gesamte mannschaftliche Gefüge für Fehler, welche zu einer Niederlage führen, verantwortlich. D.h. das Team darf sich zu keinem Zeitpunkt auf die Spielweise von Muttenz einlassen, sondern ihr eigenes «Ding» durchziehen und letztlich erfolgreich und effizient abschliessen – nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Muttenz: der zweite überraschende Aufsteiger!

Wer in einem Match Solothurn mit einer Packung nach Hause schickt und zudem weiter punktet, der darf resp. muss sich in der Rolle des Favoriten wiederfinden. Das Team von Trainer Yves Kellerhals hat aber am letzten Spieltag beim Duell zweier Aufsteiger gegen Dietikon auswärts knapp den Kürzeren gezogen. Dies aber hindert den akribisch arbeitende Übungsleiter nicht, sein Team weiter nach oben in der Tabelle zu coachen. Die Mannschaft verfügt über keinen Blender und fällt seit der laufenden Saison immer wieder durch das sehr gut funktionierende Kollektiv auf. Mit der gleichen Einstellung werden die Langenthaler umgehen müssen. Der Ranglisten Achter ist vor allem zuhause fast unschlagbar, da die eigenen Fans ihre Lieblinge stets in grosser Zahl unterstützen.

Sowohl die Baselbieter als auch die Oberaargauer werden die Partie ohne gesperrte Spieler in Angriff nehmen können. Doch beidseits sind einige verletzte zu beklagen, welche die Taktik der beiden Trainer immer wieder gewaltig durcheinanderwirbeln. Das Match beginnt um 17 Uhr. Abschliessend darf resp. muss erwähnt werden: die Feinschmecker von gutem Essen dürfen sich schon heute auf den Besuch im Klubhausrestaurant freuen!

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