FC Langenthal

Wie schon eine Saison zuvor gibt es für das Trainergespann – Daniel Siegenthaler, Jens Brügger und Bruno Heiniger – nur eine Vorgabe: als zweite Mannschaft der Oberaargauer den Verbleib in der dritten Liga zu sichern. Dazu aber muss die blutjunge Equipe bereit sein, sich dem Challenge zu stellen. Deshalb kommt dem Auftakt morgen Samstag, auswärts gegen ein robustes und schlagkräftiges Utzenstorf, mehr als nur die normale Bedeutung zu.

Wie aber durchlebten die Oberaargauer die Vorbereitungsphase? Nimmt man nur die nackten Zahlen der Testspiele zurate, dann sind gewisse Zweifel angebracht. Zuletzt unterlag das Team von Trainer Siegenthaler dem Solothurner 2. Ligisten Oensingen deutlich. Kurz zuvor schlugen die Langenthaler den gleichklassigen FC Wangen an der Aare mit einem kapitalen, steinzeitlichen Resultat. In den restlichen Spielen folgten Hochs und Tiefs in regelmässiger Folge. Im Gegensatz zu den vorerwähnten Aussagen hat das Team der Langenthaler das Potential, sich nicht nur um Abstiegsspiele zu kümmern, sondern sich, je länger die Saison dauert, auch im zentralen Mittelfeld zu etablieren. Es liegt nun an den Routiniers die Jungspunde behutsam an die ihnen gestellten Aufgaben heranzuführen resp. ihre Rolle dementsprechend auszufüllen.

Gruppe ist an der Spitze breiter aufgestellt!

Diese Aussage darf mit Fug und Recht in den Raum gestellt, dies nach Nachfrage bei einigen Trainern der Gruppe. Doch jeder einzelne von ihnen weiss genau, dass die Startphase für jedes Team von entscheidender Bedeutung ist. Logischerweise wollte sich keiner der angefragten Übungsleiter bei der Frage nach den möglichen Aufstiegskandidaten äussern. Weshalb? Für die Saison 2020/21 wird die 3. Liga im Fussballverband Bern/Jura auf nur noch 6 statt wie bisher 8 Gruppen reduziert. D.h. aktuell müssen am Saisonende aktuell nicht weniger als 3 statt wie bisher 2 Teams in der 3. Liga Gruppe 4 den Gang in die anonyme 4. Liga antreten. Oder anders gesagt: von Beginn weg wird es am Tabellenende ein grosses Gerangel geben. Dies gilt besonders für den SC Huttwil, trainiert von Adrian Brenzikofer, und den SV Sumiswald, geführt von Ernst Jäiser, die beiden Aufsteiger. Beide schieden mit knappen Niederlagen aus dem Berner Cup – 1. Runde – aus und die Jungs von der «Weiersmatt» absolvierten den letzten Test auswärts gegen Belp mit einem Remis im Gegensatz zu den «Dornacher-Jungs» welche zuhause den FC Horw, Innerschweizer Fussballverband, knapp bezwangen. Dass für die beiden vorerwähnten Mannschaften die Luft in der neuen Umgebung dünner wird, wissen die Trainer und ihre Spieler ganz genau.

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