FC Langenthal

Nur gerade drei Stunden bevor die erste Mannschaft der Langenthaler auswärts gegen Bassecourt in die Meisterschaft 2021/22 aufnimmt, erfolgt im eigenen Stadion diejenige des Teams des Trainergespanns Daniel Siegenthaler/Jens Brügger/Bruno Heiniger gegen die Stadtberner. Für die Oberaargauer eine absolut unbekannte Grösse. Ob sich die grosse Vorarbeit in den letzten Wochen auszahlte, wird sich gegen 19:45 Uhr zeigen müssen.

Für alle in der 3.-Liga Gruppe 3 engagierten Teams war klar, dass sich alle auf neue Verhältnissse und Bedingungen einstellen müssen. Aber jedem einzelnen Trainer wurde bewusst, dass die um zwei Gruppen dezimierte Liga in der Causa "Qualität" einiges zu bieten haben wird. Alle beteiligten Mannschaften verfügen über das Rüstzeug, jeden Gegner der Gruppe nicht nur in arge Verlegenheit zu bringen sogar diesen zu besiegen. Deshalb setzte der Trainerstab der Langenthaler in den Trainings als auch in den beiden absolvierten Tests auf die im heutigen modernen Fussball benötigten Tugenden. Dass es gerade beim ersten Spiel der neuen Saison zu einem Aufeinandertreffen von Kunstrasenspezialisten kommen würde, ist dem Wettspielkalender geschuldet. Die Langenthaler setzten mit dem Remis am letzten Wochenende gegen den Nachwuchs des SC Kriens ein erstes Ausrufezeichen, obschon noch nicht alles so reibungslos lief. Der Staff hat aber erkannt, dass die dabei eingesetzten, zur Verfügung stehenden Spieler bereit sind, den Challenge "Saison 2021/22" anzunehmen.

Wyler und die grossen Ambitionen

Die Verantwortlichen haben in den letzten Jahren einiges ins Team investiert. Vor allem als diese Johan Berisha, der ehemalige YB-Spieler, als Trainer verpflichteten. Doch dieser vermochte die in ihn gesetzten Erwartungen - Aufstieg mindestens in die interregionale 2. Liga - damals nicht zu erfüllen. Vor allem fiel auf, dass sich das Team ständig mit vielen neuen Gesichtern zeigte. Dies führte dazu, dass die Stadtberner immer wieder an den eigenen Vorgaben scheiterten. An dieser Tatsache soll sich unter Trainer Slaven Savic in dieser Saison einiges ändern. Die Losung - den Ball flach halten und Schritt für Schritt gehen - ist mittlerweile bei jedem Spieler angekommen. Wyler reist mit breiter Brust in den Oberaargau. Alle Testmatches entschied Wyler meist klar und deutlich zu seinen Gunsten. Vor allem fiel der Aufstieg in die 2. Runde des Berner Cups - 9:0-Heimsieg gegen Lengnau - deutlich aus. Doch eines ist gewiss: abgerechnet wird bekanntlich erst am Schluss - viel Spass dabei!

An der nötigen Verpflegung sollte es nicht scheitern. Gaetano Sabato und sein Team sind bereit, sich dem Ansturn der Fans gerecht zu werden!

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