FC Langenthal

Wer hätte das nach der neunten Spielrunde gedacht? Schon vor Beginn der laufenden Meisterschaft der 3. Liga Gruppe 3 war abzusehen, dass sich einige Teams auf die Fahnen geschrieben haben, ein ernsthaftes Wörtchen im Rennen um den Gruppensieg mitreden zu wollen. Deswegen kommt es kommenden Samstagnachmittag, Anpfiff im Stadion «Rankmatte» ist um 17 Uhr, zum mit mehr als grossen Spannung erwarteten «kleinen Derby» gegen Herzogenbuchsee.

Beim 3.-Liga-Team der Langenthaler kommt es aktuell nicht darauf an, wer das Trainertrio Daniel Siegenthaler/Jens Brügger/Bruno Heiniger in die Startformation stellt. Der Kader ist derart ausgeglichen, dass die drei vorerwähnten Protagonisten erst kurz vor dem kommenden Spiel diese bekanntgeben können. So auch beim sonntäglichen «Frühshoppen» auswärts gegen den sonst heimstarken ehemaligen Leader Schönbühl. Das Team liess sich vom kampfstarken Gastgeber nicht vom aufgestellten Matchplan abbringen und gewann letztlich nicht unverdient mit 1:0. Das matchentscheidende Goal gelang Christian Pfister sieben Minuten vor dem regulären Ende. Nur eine Minute später musste Schönbühls Trainer Kastrati, dieser kassierte eine rote Karte ein, seine Coachingzone vorzeitig verlassen. Danach kehrte die nötige Ruhe nur zögerlich in die Partie wieder ein und der Sieg der Langenthaler wurde zur Tatsache.

Nun aber folgt der Auftritt zuhause gegen ein zuletzt glückloses Herzogenbuchsee. Die Mannschaft von Trainer Bajram Kurtulus befand sich bereits auf der Zielgeraden und den einen möglichen Punkt in Sichtweite, als Valentin Beutler in der 90. Minute die Siegsicherung des FC Aemme – Fusion des FC Zollbrück und des FC Hasle-Rüegsau – bewerkstelligte. Dies bedeutete gleichzeitig, dass die Oberemmentaler die Tabellenspitze eroberten. Die Reaktion der Buchser nach dem späten Tor fiel noch heftig aus. Doch letztlich zogen diese den Kürzeren.

Wer verfügt über die besseren Karten?

Abschliessend wird es sich zeigen müssen, wer am Matchday die besseren Karten auf seiner Seite weiss. Zu hoffen ist bereits heute, dass nach dem Derby dieses noch lange in bester Erinnerung bleiben und für vielen Gesprächsstoff an den regionalen Stammtischen sorgen wird – viel Spass dabei!

An der nötigen Verpflegung soll es nicht liegen!

Damit nicht nur nach dem Spiel nur vom Gezeigten auf dem Kunstrasen gesprochen wird, sind Angie und Stefan Bärtschi und ihre Crew bereit, den Fans aus beiden Lagern den Besuch mit gutem Essen und den dazu passenden Getränken zu versüssen. Ein Besuch wird sich deswegen bestimmt lohnen!  

Roland Jungi

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