Die Mannschaft des Trainerduos Amati/Bevilaqua verlangte von dem um eine Liga höher klassierten FC Bern alles ab und verliess, trotz der sehr guten Leistung, mit breiter Brust bei der 2:3-Heimniederlage den Platz. Bern war nicht etwa die bessere Mannschaft, sondern nur die Clevere!
Die Cup-Partie zwischen den Oberaargauern und den Stadtbernern begann für die Platzherren äusserst ungünstig. Die Berner gingen bereits nach drei Minuten durch Stürmer Manojlovic in Führung. Wie reagierten die Langenthaler danach? Mit sehr offensiv ausgerichtetem Fussball. Die Zweikämpfe wurden dabei beidseits gesucht und hart ausgetragen. Nach 14 Minuten scheiterte Torschütze Manojlovic am sicheren Keeper Stalder. Dabei stellte sich immer mehr heraus, dass die Langenthaler Abwehr den wieselflinken Berner Stürmer kaum unter Kontrolle brachten. Manojlovic buchte in der 18. Minute eiskalte sein zweiter Treffer, obschon die Oberaargauer ihn mittlerweile in Manndeckung nahmen. Kurz danach vergeigte Karim Marti eine hochkarätige Möglichkeit zur frühen Vorentscheidung. Immer besser fanden danach die Platzherren ins Match. Dies führte in der 29. Minute zum Anschlusstreffer von Marton. Der erfolgreiche Torschütze verpasste nur wenig später die grosse Möglichkeit, dass sich beide Teams mit einem Remis in die Pause verabschieden konnten.
Langenthal belohnte sich nicht!
Mit vielen Wechseln versuchten die Trainer auf beiden Seiten ihre jeweilige Offensivabteilung zu verstärken resp. zu forcieren. Langenthal suchte mit aller Vehemenz den schnellen Ausgleich zu bewerkstelligen. Nach 58 Minuten prüfte Doppeltorschütze Manojlovic mit einem satten Freistoss die Fangkünste von Goalie Stalder. Kurz danach konnten die Platzherren einen Konter erfolgreich gestalten. Mite einem sehenswerten Kopfballtreffer durch Marton fiel der verdiente Ausgleich. Danach musste einzig noch die Frage beantwortet werden: gelingt einem der beiden Teams der Lucky-Punch oder wird die Entscheidung im möglichen Penaltyschiessen gesucht. Die erste gute Möglichkeit vergab zehn Minuten vor Schluss Doppeltorschütze Marton. Nur drei Zeigerumdrehungen später zeigte Manojlovic seine Klasse und buchte, wie sich kurz danach zeigte, den Siegestreffer für die Berner. Den Langenthalern darf keine negative Kritik attestiert werden, da diese, als unterklassiges Team, dem Gegner alles abverlangten.
Delaay Sport Berner Cup 2024 – Junioren B – 1/8-Final
Langenthal – Bern 2:3 (1:2).
Stadion Rankmatte. – 50 Zuschauer. – SR Bejjani.
Tore: 3. Manojlovic 0:1. 18. Manojlovic 0:2. 29. Marton 1:2. 62. Marton 2:2. 83. Manojlovic 2:3.
FC Langenthal (1. Stärkeklasse): Stalder; Jenzer, Yahya Atai, Unkart, Richard; Lehmann, Amati, Bley; Gafner; Marton, Berisha. Eingewechselt in Durchgang 2: Adriel Marti, Ruch und Mojtaba Atai.
FC Bern a (Youth League): Oester; Shehu (33. Matter), Michel, Gilgen, Gutknecht (33. Zendelji); Waeber, Eyer, Lazinka, Afewerki (25. Culcasi); Karim Marti, Manojlovic. Eingewechselt in Durchgang zwei: Martins de Sousa, Delic, Vijithan und Ventre.
Verwarnung: 91. Manojlovic (Foul).