Wenn am kommenden Samstag, 24. Februar 2024, der schwere Auswärtsmatch gegen den aktuell viertplatzierten FC Solothurn zur Austragung ansteht, ist das mit vielen neuen Spielern umstrukturierte Team von Trainer Joâo Paiva herausgefordert. Um das primäre Ziel – der Verbleib in der Liga – zu bewerkstelligen, ist von jedem einzelnen Spieler eine sehr engagierte Leistung gefordert. Der Anpfiff erfolgt um 16 Uhr im Stadion «Brühl».
Gibt die positiv verlaufene Vorbereitungsphase dem Trainerstab die Zuversicht, den kommenden 14 Partien verhalten optimistisch entgegen zu blicken? Die ersten drei Testmatches konnten erfolgreich gestaltet werden. In diesen hat sich, nicht ganz überraschend gezeigt, dass sich das Team noch finden und an den Mechanismen arbeiten muss. Trainer Paiva liess sich deswegen nicht verunsichern und blieb dem bereits eingeschlagen Weg treu. D.h. von Training zu Training und von Match zu Match begannen die eingeleiteten Massnahmen zu greifen. Am letzten Samstag, beim ultimativen Test gegen Ligakonkurrent Concordia Basel, konnte der Staff erstmals mit der vorgesehenen Stammformation aufspielen und den Match siegreich absolvieren.
Die Automatismen waren sichtbar und das Team zeigte eine tolle Leistung. Doch Trainer Paiva mahnt vor einer Euphorie. Das gegen Concordia Basel erworbene Selbstvertrauen, gepaart mit der damit verbundenen Motivation, gab dem Staff die Gewissheit, nicht als Underdog gegen den kommenden Gastgeber antreten zu müssen. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es falsch, irgendeinen Spieler hervorzuheben, welcher in den letzten Wochen besonders aufgefallen ist. Das Team muss als gutes Kollektiv agieren. Dem Gegner den nötigen Respekt zollen und mit viel Freude und Engagement ans Werk zu gehen ist die Devise.
FC Solothurn – wohin des Wegs?
Wie schon eine Saison zuvor hat das Team von Trainer Thomas Binggeli die sich selbst gesteckten Ziele mehr oder weniger erreicht. Der Staff wird sich aber nach den beiden zuletzt erspielten Niederlagen gegen interregionale Zweitligateams die Frage stellen müssen, was im Vorfeld der Heimpartie gegen die Langenthaler noch an Arbeit verrichtet werden muss? Die Antwort darauf wird das Team in zwei Tagen präsentieren müssen. Eines ist dabei gewiss, die Reaktion gilt es auf dem Spielfeld zu geben.
Mehr als nur interessante Rückrunde!
Noch vor der Saison wurden einige Teams ganz zu oberst in der Tabelle gehandelt. Wer nach dem letzten Match im vergangenen Herbst einen Blick auf die Tabelle warf, rieb sich als Aussenstehender die Augen. Was sich bereits in der letzten Meisterschaft abzeichnete, wurde mit toller Leistung untermauert. Schötz, der aktuelle Leader, wird die erarbeitete Position verteidigen wollen. Courtételle, der Aufsteiger, überzeugte mit einer ausgezeichneten Vorrunde. Zudem ist in der Tabelle eine klare Zweiklassengesellschaft sichtbar. Sechs Teams haben sich bereits von den übrigen Mannschaften absetzen können. Die restlichen Teams werden all ihre Energie einsetzen, um Ende Mai nicht den Gang in die interregionale 2. Liga machen zu müssen. Oder anders gesagt: Hochspannung wird auf allen Plätzen der 1. Liga Gruppe 2 herrschen. Am Rande sei noch erwähnt, dass der FC Bassecourt mit zwei Spielen in Rückstand ist – dies aufgrund der Unbespielbarkeit der Terrains im letzten Herbst. Das Match Köniz gegen die Jurassier findet am 6. März 2024 und das Spiel Bassecourt gegen Emmenbrücke steigt am 20. März 2024.
Mit welchen Spielern haben sich die Langenthaler verstärkt? Nachfolgend die Namen der Zuzüge als auch der Abgänge:
Joschua Neuenschwander, Jahrgang 2000 (Nachwuchs von GC Zürich)
Nadjack Cassama, Jahrgang 1994 (Grasshopper Club Zürich)
Boris Martial Mpon, Jahrgang 1999 (FC Schötz)
Amel Rustemoski, Jahrgang 2000 (FC Schaffhausen)
David Sarac, Jahrgang 2004 (FC Spiez)
Florentino Da Silva, Jahrgang 1999 (FC Zürich City)
Mehmet Yigit, Jahrgang 2002 (SV Höngg)
Bersan Gökpinar, Jahrgang 2001 (FC Baden)
Ismet Osmani, Jahrgang 2000 (FC Kickers Emden – D)
Mory Thierry Karamoko, Jahrgang 2002 (GDR Canaviais – P).
Verlassen haben das Team die folgenden Spieler:
Bavalan Baskar, zurzeit noch unbekannt
Kristian Kovac, zurzeit noch unbekannt
Luca Lenzin, Karrierenende nach Schulterluxation im letzten Herbst
Joel Scheidegger, zum FC Kirchberg
Zoltan Kontar, zurück in die Slowakei
Enrico Peier, zum SC Schöftland
Kenan Heric, zurzeit noch unbekannt
Agron Skeraj, zum FC Rothrist
Augustin Nushi, zum FC Besa Biel/Bienne
Daniel Mzee, zum FC Muri-Gümligen
Cédric Zimmermann, zurzeit noch unbekannt