Das 1:0 – erzielt durch Verteidiger Ivan Harambasic – war letztlich das Produkt einer mannschaftlich geschlossen Leistung eines guten Teams, welches durch die vielen zum Teil verletzungsbedingten Absenzen litt. Dietikon vermochte die Langenthaler Abwehr kaum in arge Verlegenheit zu bringen.
Einige Minuten nach dem Vollerfolg stand Trainer Jacobacci, welcher unter der Woche seinen Vertrag mit den Oberaargauern um 2 Jahre verlängerte, Red und Antwort. Dieser äusserte sich wie folgt: «Vor allem in den ersten 20 Minuten hätten wir bereits die mögliche Vorentscheidung realisieren können gar müssen. Das durch Harambasic erzielte Tor fiel nach einem gut getretenen Corner. Danach mangelte es immer wieder beim letzten Pass. In Durchgang vermochten wir nicht die nötigen Akzente zu setzen. Vor allem die spielerische Qualität litt durch die nötigen Einwechslungen. Trotzdem vermochten sich die jungen Spieler einige Male gut in Szene zu setzen.»
Wie aber besiegten die Oberaargauer die Limmattaler? Bereits nach sechs Minuten musste Mittelfeldspieler Kalpaxidis für Goalie Mitrev auf der Linie retten. Nur wenig später verfehlte Martinez Remon, später ausgewechselt einen idealen Pass von Mittelfeldspieler Hochuli. Mit dieser Aktion übernahmen die Platzherren das Spieldiktat. In der 17. Minute bedankten sich die Langenthaler bei Goalie Neuenschwander, als dieser einen Blake Schuss sicher behändigte. Doch in der 21. Minute fiel trotzdem der Führungstreffer der Platzherren. Per Kopf verwertete Verteidiger Harambasic, später verletzt ausgeschieden, einen gut getretenen Corner. Glück hatten die Langenthaler beim Pfostenschuss von Mittelstürmer Triet. Nach dem Ausscheiden von Harambasic, welcher durch Gökpinar ersetzt wurde, sah sich Trainer Jacobacci zu einer Systemänderung gezwungen. Trotzdem prägten die Einheimischen bis zur Pause das Geschehen.
Clevere Langenthaler – zu ungestüme Dietiker!
Auch zu Beginn von Durchgang musste Trainer Jacobacci gleich zwei angeschlagene Spieler vom Feld nehmen. Weibel und Kent ersetzten Martinez Remon und Miani. Für kurze Zeit erarbeiteten sich die Zürcher optische Vorteile und wussten aber daraus keinen Profit zu schlagen. Rosolen prüft nach genau einer Stunde die Reflexe von Goalie Neuenschwander. Der Langenthaler Keeper war nur sechs Zeigerumdrehungen zur Stelle, als sich Triet, auffälligster Dietiker-Spieler, anschickte, den möglichen Ausgleich zu buchen. Was aber bei den Langenthaler keine Sorgenfalten auslöste. Langenthal blieb geduldig und clever und überstanden auch diese Phase des intensiv geführten Matches. Kurz vor Schluss schickten sich die Oberaargauer an, den Matchball, sprich Siegsicherung, zu buchen. Hochuli prüfte Mitrev und in der Nachspielzeit sündigte Huber im Abschluss. Letztlich blieb es beim knappen, dennoch hochverdienten Sieg für die Langenthaler und dies nach drei Niederlagen in Serie!
Fussball – 1. Liga classic Gruppe 2
Langenthal – Dietikon 1:0 (1:0).
Rankmatte. – 183 Zuschauer. – SR Musliu.
Tor: 21. Harambasic 1:0.
FC Langenthal: Neuenschwander; Anliker, Karamoko (79. Tedesco), Harambasic (35. Gökpinar), Heuberger; Hochuli, Huber, Osmani; Martinez Remon (46. Weibel); Miani (46. Kent; 79. Khayat), Lekaj.
FC Dietikon: Mitrev; Simic; Saholona (68. Rodriguez), Sangare; Kalpaxidis (88. Krunic), Maul, Hasani (88. Pa Modou), Pepe; Blake (68. Luisoni), Rosolen; Triet (80. Mucuta).
Bemerkungen: Langenthal ohne N Djoli, Sarac, Yigit, Freyenmuth, Bachmann, Barile, Bouazzi, Tabisçen, Steinhagen, Schaffner, Rustemoski, Cirelli, Osaj (alle verletzt oder abwesend). – 31. Pfostenschuss Triet. – Verwarnungen: 61. Simic (Foul), 92. Krunic (Reklamieren).